Übelkeit bei Kindern

Übelkeit kann bei Kindern unterschiedlichste Ursachen haben: Wie bei Erwachsenen, sind auch bei ihnen virale Infekte oder der „verdorbene Magen“ zentrale Auslöser. Allerdings neigen Kinder schneller, häufiger und unmittelbarer als Erwachsene dazu, sich auch zu übergeben. Dahinter steckt, im Falle von Infekten, mittelbar auch das wenig ausgeprägte präventive Verhalten von Kindern: Sie stecken sich einfach schneller bei anderen Kindern mit etwas an. Gleichzeitig reagiert ihr Immunsystem aber auch empfindlicher als bei Erwachsenen.

Kinder reagieren sensibler als Erwachsene

Dies liegt unter anderem darin begründet, dass sich das kindliche Immunsystem noch in der Entwicklung befindet: Es reagiert so also auch intensiver auf „neue Stoffe“, beispielsweise beim Essen, oder auf Viren, gegen die Erwachsene bereits schützende Antikörper aufgebaut haben. Gleichzeitig versuchen Kinder aber auch weniger als Erwachsene, das Erbrechen hinauszuzögern oder zu unterdrücken. Sie tun es einfach – und erleichtern sich damit in jedweder Situation.

Übelkeit durch vermehrte Stress-Hormone

Nicht selten führen bei Kindern aber auch Aufregung, Stress oder große Vorfreude zu Übelkeit und Erbrechen. Aber warum ist das so? Zu den Gründen gehören zum Beispiel hormonelle Prozesse, die sich bis zum Brechzentrum auswirken können. Denn unser Körper bildet sozusagen einen gewissen „Pegel“ an speziellen Hormonen, die uns dabei helfen, in brenzligen Situationen weitere Energiereserven zu mobilisieren und körpereigene Prozesse optimal zu steuern. Gerade bei Kindern können emotional aufregende Situationen dazu beitragen, dass solche Stress-Hormone vermehrt ausgeschüttet werden und dem Körper signalisieren, jetzt „keine Zeit und Energie für aufwändige Verdauungsprozesse aufzuwenden“. Diese Nachricht erreicht dann wiederum das Brechzentrum. Deshalb kann es insbesondere bei Kindern dazu kommen, dass die große Klassenfahrt aus lauter Vorfreude schon vor Beginn mit einer Krankschreibung wegen Übelkeit und Erbrechen endet.

Reiseübelkeit bei Kindern

Grundsätzlich führen bei Kindern und Erwachsenen die gleichen Ursachen zur Reiseübelkeit. Trotzdem sind Kinder auch in Bezug darauf in der Regel noch deutlich sensibler als Erwachsene. Denn auch hier muss das Zusammenspiel zwischen der Seh-Information und den Informationen aus dem Gleichgewichtsapparat im kindlichen Organismus erst einmal trainiert werden.

Darüber hinaus sitzen Kinder im Auto in der Regel auf den Rücksitzen und blicken dadurch vielfach aus dem Seitenfenster, statt ungestört aus dem Frontfenster zu schauen. Wenn dann am Seitenfenster die Landschaft nur so vorbeirauscht, entstehen Seh-Eindrücke, die für das Zusammenspiel von Augen und Gleichgewichtssinn deutlich schwieriger zu verarbeiten sind. Auch das führt dazu, dass Kinder auf Reisen oftmals deutlich stärker mit Übelkeit zu kämpfen haben. Verstärkt wird das Problem zumeist noch dadurch, dass Kinder insgesamt aufgrund ihrer kleineren Größe nicht optimal aus dem Auto-, Flugzeug- oder Zugfenster schauen können.

Symptome

Ganz gleich, ob infolge einer Magen-Darm-Infektion oder einer rasanten Autofahrt: Die Kinder leiden stark an der Übelkeit und das Erbrechen erschreckt die kleinen Patienten. Deshalb benötigen sie im Falle eines Falles viel Zuneigung und Pflege.

Speziell im Falle von Infekten und allen Situationen, in denen das Erbrechen über längere Zeit andauert, besteht das Risiko eines gefährlichen Flüssigkeits- und Elektrolytverlusts. Beim Erbrechen verliert der Körper Wasser und mit ihm wichtige Mineralstoffe wie beispielsweise Kalium und Natrium. Besonders bei Kindern besteht dann die Gefahr der Austrocknung. Je jünger sie sind, umso schneller kann das passieren und durchaus auch schnell ernsthafte oder gar lebensbedrohliche Ausmaße annehmen. Schnelles Handeln ist dann also gefragt! 

Behandlung

Um den drohenden Flüssigkeitsverlust bei anhaltendem Erbrechen zu vermeiden und die Situation der kranken Kinder zu verbessern, gibt es mit Vomex A Sirup oder Zäpfchen eine wirksame Hilfe, die auch für Kinder gut verträglich ist. Vomex A wirkt direkt auf das Brechzentrum im Gehirn, stoppt das Erbrechen und lindert die Übelkeit. Gleichzeitig wird die Magen-Darm-Motorik beruhigt und die Flüssigkeitsaufnahme erleichtert. Zusätzlich ist es aber unbedingt wichtig, den eventuell entstandenen Flüssigkeitsverlust z.B.: durch viel Trinken auszugleichen.

Vomex A ist ein wirkungsvolles und sicheres Arzneimittel – auch für die Anwendung bei Kindern: Der Wirkstoff kann nach Rücksprache mit einem Arzt schon Kleinkindern ab 6 Kilogramm Körpergewicht gegeben werden und ist ebenso für die Vorbeugung und Behandlung von Reisekrankheit geeignet. Mit Zäpfchen und Sirup stehen mehrere kindgerechte Darreichungsformen zu Verfügung. 

Wichtig: Dosierungsanweisungen einhalten!

Vomex A enthält den Wirkstoff Dimenhydrinat und ist seit über fünfzig Jahren das Mittel der Wahl gegen Übelkeit und Erbrechen. Exakt dosiert handelt es sich um ein sehr sicheres, wirkungsvolles und gut verträgliches Arzneimittel. Im Falle von Überdosierungen kann es jedoch auch zu ernstzunehmenden Nebenwirkungen kommen. Speziell bei der Behandlung von Kindern müssen die Dosierungsanweisungen aus der Gebrauchsinformation strikt eingehalten werden. Diese Dosierungsangaben beziehen sich auf das Gewicht Ihres Kindes. Vergewissern Sie sich also über das aktuelle Gewicht Ihres Kindes, bevor sie Vomex A verabreichen und halten Sie sich strikt an die angegebenen Dosierungsintervalle.

Schon gewusst?

Ein durch anhaltendes Erbrechen ausgelöster Wassermangel äußert sich häufig durch trockene Lippen, Schlappheit und dunkleren Urin. Spätestens wenn Sie diese Symptome beobachten sollten Sie einen Arzt kontaktieren.

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Fragen zum Thema Kinder

Für Kinder geeignet sind:

  • Vomex A® Kinder-Suppositorien 40mg
  • Vomex A® Kinder-Suppositorien 70mg forte
  • Vomex A® Sirup

Vomex A ist ein wirksames Arzneimittel gegen Übelkeit und Erbrechen. Gerade bei Kindern spielt die richtige Dosierung eine wichtige Rolle. Denn versehentliche Überdosierung etwa durch eine erneute Sirupgabe nach Erbrechen oder einer bewussten Überdosierung im Sinne von „viel hilft viel“ kann zu ernsthaften Nebenwirkungen führen. Besprechen Sie die Dosierung für ihr Kind daher in jedem Fall mit ihrem Arzt oder Apotheker.

Falls Sie die Dosierung überschritten haben oder Sie unsicher im Umgang mit dem Arzneimittel sind, fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Vomex A ist, wenn vom Arzt nicht anders verordnet, nur zur kurzzeitigen Anwendung vorgesehen. Vomex A hilft schnell und zuverlässig. Bestehen wider Erwarten anhaltende Beschwerden sollte deshalb ein Arzt aufgesucht werden.

Wenn Ihr Kind unter Reiseübelkeit leidet, ist Vomex A das Mittel der Wahl. Beachten Sie hierzu die Hinweise zu Dosierung und Anwendung in der Gebrauchsinformation. Hinweis: Vomex A kann eine halbe Stunde vor Reiseantritt eingenommen werden.

Bei diesen kleinen Patienten kommt es wesentlich schneller als bei Erwachsenen zu einer Dehydratation ("Entwässerung") und großen Mineralstoff-Verlusten. Da Kinder einen anderen Wasserhaushalt und Stoffwechsel haben als Erwachsene, wird starkes Erbrechen für sie sehr viel schneller gefährlich.