Übelkeit bei Seekrankheit

Die Seekrankheit kann jeden treffen. Ein paar entspannte Stunden oder Tage auf hoher See können da ganz schnell zur Qual werden. Besonders häufig betroffen sind Kinder zwischen dem zweiten und zwölften Lebensjahr. Ab einem Alter von 50 Jahren ist die Seekrankheit jedoch eher selten.

Ursachen

Wer seekrank wird, leidet unter einer sogenannten Bewegungskrankheit (Kinetose). Das bedeutet, dass das Gehirn die subjektiv wahrgenommenen Sinneseindrücke und den Gleichgewichtssinn nicht in Einklang bringen kann. Befinden Sie sich beispielsweise auf einem schwankenden Schiff, können aber das Schwanken nicht sehen, weil Sie sich beispielsweise unter Deck befinden, können Sie seekrank werden, weil der optische Eindruck („es schwankt nicht“) und der Gleichgewichtssinn („es schwankt“) nicht zusammenpassen.

Symptome

Die Seekrankheit macht sich zu Beginn häufig durch ein flaues Gefühl im Magen bemerkbar. In einigen Fällen fühlen sich Seekranke auch müde und gähnen häufig, sie frieren, haben Kopfschmerzen und sind blass. Später kommen dann meist noch Schweißausbrüche und letztlich Übelkeit und Erbrechen hinzu. Beobachtungen zeigen, dass die Seekrankheit auf Segelschiffen nicht so stark ausgeprägt ist, wie auf motorbetriebenen Schiffen, da durch den Wind im Segel das Schiff stabilisiert wird. In vielen Fällen klingen die Symptome nach einigen Tagen wieder ab, weil das Gehirn den Sinneskonflikt „versteht“ und verarbeiten kann. Rund 5-7% der Seekranken bleiben aber leider über längere Zeit seekrank.

Behandlung

Damit eine Seekrankheit gar nicht erst entsteht, kann es sinnvoll sein, an Bord eines Bootes oder Schiffes nicht unter Deck zu gehen, sondern sich einen Platz in der Mitte des Schiffes mit Blick auf den Horizont zu suchen. So können Sie dem Sinneskonflikt vorbeugen und sind nicht zu starken Schwankungen ausgesetzt. Hat die Seekrankheit mit all ihren unangenehmen Symptomen aber bereits eingesetzt, helfen in der Regel nur noch Medikamente. Auf Alkohol und zu schweres Essen sollten Sie dann verzichten. Kleine Snacks, wie Knäckebrot oder trockenes Weißbrot belasten den Magen nicht. Den Flüssigkeitsverlust sollten Sie über Kräutertees oder stilles Wasser ausgleichen. 

Welche Medikamente bei Seekrankheit?

Einer Seekrankheit lässt sich – ähnlich wie der Reisekrankheit – leicht vorbeugen und behandeln. Es haben sich Wirkstoffe bewährt, die den Brechreiz direkt im Gehirn unterdrücken und so die unangenehmen Symptome des Sinneskonfliktes zwischen optischer Wahrnehmung und Gleichgewichtssinn unterdrücken. Vomex A mit Dimenhydrinat wirkt bereits nach 15-30 Minuten und ist der ideale Begleiter – schon bevor Sie in See stechen.

Schon gewusst?

Nur etwa 30-50% der Menschen an Bord eines Schiffes werden – abhängig vom Seegang – auch seekrank. Dabei spielt außerdem die individuelle Tagesform eine Rolle.

Piraten mit Seekrankheit

Auch Piraten sind vor dem Fluch der Seekrankheit nicht gefeit. Ein Pirat such in diesem Video nach Rat.

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Fragen zum Thema Reiseübelkeit

Egal ob auf dem Schiff, im Auto, im Bus oder im Flugzeug, der Auslöser für Reisekrankheit (oft auch als Seekrankheit bekannt), ist immer eine Irritation des Gleichgewichtssinnes. Ausgelöst wird diese Irritation durch widersprüchliche Sinneseindrücke von Auge und Gleichgewichtsorgan.

Wenn Sie wissen, dass Sie unter Reiseübelkeit leiden, können Sie Vomex A auch präventiv einnehmen. Die Einnahme wird ca. eine Stunde vor Reisebeginn empfohlen. Beachten Sie hierzu, insbesondere bei Kindern, die in der Gebrauchsinformation angegeben Dosierungsangaben.